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Fitness-Studios: Vom Probetraining zum Jahresvertrag

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Wer sich vielleicht doch nicht längerfristig an ein Fitness-Studio binden will, sollte sich vorher über die Kündigungsfristen informieren. © markusspiske / Pixabay.com / CC0 /TRD Pressedienst

(TRD/WID) – Zum Jahresanfang verzeichnen die Fitness-Studios immer Zuwachs. Willige Amateursportler gehen dann Mitgliedschaften ein, die oft nicht lange halten. Nur was, wenn der Fitnessbegeisterte plötzlich doch wieder in unsportliche Muster verfällt?

Für Verträge, die per Telefon oder über das Internet abgeschlossen wurden, gilt ein 14-tägiges Widerrufsrecht. Beim Vertragsabschluss vor Ort verhält es sich bei Fitnessstudios aber meist anders, erklären Rechtsexperten einer Versicherung. Üblicherweise wird hier vor dem Abschluss ein Probetraining angeboten, sodass der Kunde im Grunde genau weiß, worauf er sich einlässt. Dann gilt die vertraglich geregelte Kündigungsfrist, die meist zwischen einem bis drei Monaten liegt.

Die Möglichkeit zur außergewöhnlichen Kündigung können Mitglieder aber wahrnehmen, zum Beispiel, wenn sie schwanger werden. Auch eine längerfristige Erkrankung kann ein gültiger Grund sein, da der Betroffene dann das Studio auf absehbare Zeit nicht mehr aufsuchen kann. Es ist für das Studio angemessen, eine entsprechende ärztliche Bescheinigung einzufordern. Ein Umzug wird für Mitglieder dagegen problematischer, da dies laut richterlichem Urteil in aller Regel allein in der Sphäre des Kunden liegt.

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