Zeitgeschichte und Historik

Escort-Service auf dem Kölner Messegelände zum 50. Geburtstag

Autobauer Ford begibt sich beim automobilen Heimspiel auf eine ganz besondere Zeitreise. Und fährt bei der zweiten Auflage der Retro Classics Cologne den Escort und die RS-Familie ins Rampenlicht. Zu bewundern sind die Fahrzeuge in Halle 6 auf dem Messegelände.

 

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1968 bringt Ford mit dem Escort ein neues Kompaktmodell auf den Markt. Dieses Fahrzeugt prägt in den folgenden drei Jahrzehnten das Unternehmen.
© Ford /TRD Zeitgeschichte

(TRD/MID) Anlass ist ein rundes Jubiläum: Denn der Escort und RS feiern 2018 ihren 50. Geburtstag. Mit mehr als 16 Exponaten aus der eigenen Classic-Car-Sammlung sowie von befreundeten Sammlern wirft Ford einen Blick auf diese automobile Geschichte zurück. Dabei reicht die Palette der Ausstellungsstücke von einem der ersten Ford Escort noch aus britischer Produktion über den besonders seltenen Ford RS200 und den Escort RS Cosworth bis hin zu Rennversion des Ford Capri RS und Sierra RS Cosworth.

1968 war auch für Ford Europa ein Jahr des Aufbruchs: Mit dem neuen Escort brachte die Marke ein neues Kompaktmodell auf den Markt, das die folgenden drei Jahrzehnte des Unternehmens prägen sollte wie kein zweites, das auf Renn- und Rallye-Pisten zum Inbegriff von Erfolg wurde und erst 1998 in Form der ersten von nunmehr vier Generationen des Ford Focus einen würdigen Nachfolger fand. Keine Frage: Der Escort hat Automobilgeschichte geschrieben.

Die zweite Ära des Erfolgsmodells begann 1980: Der neue Ford Escort – Projektname „Erika“ – vertraute auf quer installierte Motoren, Frontantrieb und eine praktisch-schicke Schrägheckkarosserie. Der von der ersten bis zur letzten Schraube neu konstruierte Wagen setzte auf unabhängige Radaufhängungen vorne und hinten und eine ebenfalls komplett neue Generation von Vierzylindern. Insgesamt hatte Ford 2,5 Milliarden Mark in die Entwicklung und Produktion des hochmodernen Kompaktklässlers investiert, der als drei- und fünftürige Limousine sowie als dreitüriger Turnier debütierte.

Auch die RS-Modellfamilie von Ford schreibt seit 1968 Geschichte. RS-Modelle gab es in praktisch allen Formen und Varianten: mit Front- oder Mittelmotor; allrad-, heck- oder frontgetrieben; mit vier oder sechs Zylindern, als Sauger oder mit Turbomotoren. Insbesondere die jüngeren Modelle profitierten von intensiven Detailverbesserungen im Windkanal – vom flügelbewehrten Sierra RS Cosworth über den Escort RS Cosworth bis hin zur dritten Generation des Ford Focus RS. Der Begriff „Ford RS“ steht aber auch für Triumphe bei Rallyes und Rundstreckenrennen auf der ganzen Welt.

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