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Einbrecher und die Tücken der sozialen Netzwerke

In sozialen Netzwerken können Außenstehende beispielsweise den aktuellen Aufenthaltsort eines Menschen ganz schnell einsehen. Das wiederum könnte eine Einladung für Einbrecher sein. © FirmBee / pixabay.com / CC0 /TRD blog news-portal

einbrecher

(TRD/WID)  Mit der dunklen Jahreszeit kommen die Einbrecher. Nach Erfahrungen der Kriminalpolizei sind November und Dezember die beliebtesten Monate für ungebetene Besucher. Es gibt allerdings Möglichkeiten, sich vor Wohnungseinbrüchen zu schützen. Am einfachsten ist es, häufige Fehler zu vermeiden.

Dazu gehören schlecht- oder gar ungesicherte Fenster und Türen. Gelingt es Eindringlingen nämlich nicht, innerhalb von wenigen Minuten ins Gebäude zu gelangen, geben sie ihren Versuch häufig auf und suchen sich „einfachere“ Objekte. Das hat eine Studie der Ruhruniversität Bochum ergeben. Also: Eingangs- und Terrassentüren sowie Fenster gut sichern und beim Verlassen des Hauses nochmals kontrollieren, ob sie auch wirklich geschlossen sind.

Da Einbrecher leere Wohnungen bevorzugen, ist es zudem wichtig, keine Hinweise auf eine Abwesenheit der Bewohner zu geben. Doch gerade in sozialen Netzwerken wie Facebook können Außenstehende den aktuellen Aufenthaltsort eines Menschen ganz schnell einsehen. Versicherungsexperten raten daher, online auf keinen Fall Hinweise zum geplanten oder angetretenen Urlaub zu geben.

Wer verreist, kann dies mit Zeitschaltuhren verschleiern: Sie drehen regelmäßig am Abend die Zimmerbeleuchtung an und wieder aus. Hilfreich ist es zudem, wenn Nachbarn den Briefkasten leeren, ehe er vor Post und Prospekten überquillt.

Wer dennoch von Einbrechern heimgesucht wird, sollte wenigstens seinen materiellen Schaden mit Hilfe einer guten Hausratsversicherung begrenzen. Zum Verlust des Besitzes kommt dann noch die psychische Belastung: 88 Prozent der Einbruchsopfer fürchten sich vor einer erneuten Tat. Und ein Drittel von ihnen leidet gar unter Angstzuständen, sagen Rechtsschutz-Experten.