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Ein Herz für Kröten

Der Naturschutzbund Deutschland appelliert an Autofahrer, in den kommenden Wochen das Tempo auf bestimmten Straßen deutlich zu reduzieren. Denn bei den anstehenden frühlingshaften Temperaturen verlassen viele Amphibien-Arten ihr Winterquartier und gehen auf Wanderschaft.

kroete Foto:  NABU /TRD Pressedienst

 

(TRD/MID) Zum Schutz von Fröschen, Kröten, Molchen und Unken plädieren die Umweltschützer für maximal Tempo 30 auf Strecken, die die Tiere überqueren. Das sind in erster Linie Routen entlang witterungsbegünstigter Niederungen und an Flussläufen. Abgesehen davon, dass bei geringerer Geschwindigkeit weniger Tiere überfahren werden, hat das vorgeschlagene Limit noch weitere Gründe: Bei mehr als 30 km/h erzeugen Fahrzeuge einen so hohen Luftdruck, dass die inneren Organe von Fröschen, Kröten und Molchen platzen und die Tiere qualvoll verenden. Außerdem sind viele Helfer unterwegs, die Amphibienschutz-Zäune errichten und Amphibien aus den Sammeleimern retten und sicher über die Straßen tragen. „Die ehrenamtlichen Helfer sind meistens in der Dunkelheit unterwegs, vor allem in den Abend- und frühen Morgenstunden. Bei ihrer Arbeit müssen sie häufig die betroffenen Straßenabschnitte überqueren“, erläutert ein Sprecher des NABU-Bundesfachausschusses Feldherpetologie und Ichthyofaunistik. „Achten Sie deshalb besonders in der Dunkelheit auf Warnschilder, Tempolimits und Umleitungen.“

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