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TRD-Tipp-Sparen: Ein kleines Geldpolster beruhigt das Gewissen

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Geld allein macht nicht glücklich, aber Rücklagen lassen die Deutschen
dennoch positiver in die Zukunft blicken. © pixabay.com_stevepb_CCO

(TRD/WID) Dass Geld allein nicht glücklich macht, ist eine Phrase, die meist von jenen geäußert wird, die genug davon haben. Den direkten Einfluss von einem gewissen Überschuss an Geld auf die Zufriedenheit und den Optimismus, belegt jetzt eine aktuelle forsa-Umfrage. Demnach beurteilen nämlich Menschen ihre Zukunftsaussichten positiver, wenn sie monatlich etwas zur Seite legen können.

77 Prozent der Sparer schauen optimistisch in die Zukunft, bei denen, die mindestens 100 Euro im Monat zurücklegen, sind sogar 81 Prozent. Unter den Nicht-Sparern beträgt der Anteil dagegen gerade einmal 60 Prozent. Eine Bestätigung für die These, dass „Zuversicht das Wesentliche eines glücklichen Lebens ist“, wie es der römische Philosoph Lucius Annaeus Seneca vor 2.000 Jahren ausdrückte? „Ein Geldpolster beruhigt einfach ungemein“, sagt ein Sprecher von der RaboDirect Bank.

Und der Sicherheits-Gedanke ist dann auch der häufigste Beweggrund, nicht seine kompletten Einkünfte auf den Kopf zu hauen. 63 Prozent der Deutschen geben an, dass Rücklagen sie ruhiger schlafen lassen, 73 Prozent wollen sich damit für die Zukunft absichern. Das aber muss man sich erst einmal leisten können. Und somit macht Geld eben doch glücklich, oder zumindest glücklicher.