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Eier-Skandal: Gefahr für Verbraucher gebannt

(TRD/WID) Nach der Aufdeckung der Belastung von Hühnereiern mit einem Schadstoff kehrt für Verbraucher wieder Ruhe ein. Experten geben Entwarnung. Doch der Schaden für die Landwirte geht in die Millionen.

 

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Die Gefahr durch mit dem Schadstoff Fipronil belastete Hühnereier für die Verbraucher scheint gebannt, der wirtschaftliche Schaden für Betriebe aber beträgt mehrere Millionen Euro. © jackmac34 / pixabay.com 7 / TRD Wirtschaft 

 

 

Nach der Aufdeckung der Belastung von Hühnereiern mit dem Schadstoff Fipronil kehrt für Verbraucher wieder Ruhe ein. Experten geben Entwarnung. Doch der Schaden für die Landwirte geht in die Millionen. „Wir werden unseren Mitgliedern empfehlen, Schadenersatzansprüche geltend zu machen, sobald die Verursacher ermittelt sind“, sagt Friedrich-Otto Ripke, Vorsitzender des Vereins für kontrollierte alternative Tierhaltungsformen (KAT), im Gespräch mit der Neuen Osnabrücker Zeitung. Das gelte auch für Betriebe, die indirekt durch Entscheidungen von Handelskonzernen betroffen waren, die Eier aus den Regalen genommen hatten.

Nach Einschätzung von Friedrich-Otto Ripke können Verbraucher aber wieder unbesorgt Eier deutscher Betriebe kaufen. „Das Ventil ist zu“, sagt Der Experte. „Es gelangen keine belasteten Eier mehr frisch in den Handel.“ Er rief Politik und Handelskonzerne dazu auf, die entsprechende Entwarnung für die Verbraucher auszusprechen.

KAT gehören europaweit etwa 2.200 Legehennenbetriebe an. Fast jedes Ei in deutschen Supermärkten kommt aus einem KAT-Stall. Etwa 100 Betriebe des Vereins in den Niederlanden und weniger als fünf in Deutschland sollen direkt vom Fipronil-Skandal betroffen sein.

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