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Nachrichten für PC-Gamer und Spielkonsolen-Fans

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Bild: Konstantin Gastmann / pixelio.de

Rund 300 Millionen mal wurde das Betriebssystem Windows 10 bereits installiert

(TRD/cid) )Microsoft verkündet stolz, dass sein aktuelles Betriebssystem auf rund 300 Millionen Geräten installiert ist und offenbart dazu weitere Zahlen zur Nutzung. Der US-Konzern hat bereits in der Vergangenheit gezeigt, dass es mit seinen Datenerhebungen offenherzig umgeht.So nennt Yusuf Mehdi, Unternehmens-Vizepräsident der Microsoft Windows and Devices Group, im Unternehmensblog einige Zahlen zur aktuellen Nutzung. Im Windows 10-eigenen Webbrowser Edge wurden bisher 63 Milliarden Minuten gesurft. Die Sprachassistentin Cortana hat bereits über 6 Milliarden Fragen beantwortet. Und mehr als 9 Milliarden Stunden haben die Nutzer von Windows 10 mit Spielen verbracht.Noch läuft die Frist, in der Nutzer von Windows 7 und Windows 8 kostenlos upgraden können, bis zum 29. Juli 2016. Danach ist der Umstieg auf Windows 10 kostenpflichtig.

Wenn’s mal wieder länger dauert

Viele Internetnutzer kennen das Problem:

Man möchte ein Video aufrufen aber die Ladezeiten scheinen plötzlich unerklärlich lang zu sein. Woran liegt das?

Viele Internetnutzer kennen das Problem: Man möchte ein Video aufrufen aber die Ladezeiten scheinen plötzlich unerklärlich lang zu sein. Woran liegt das? Schnelle Verbindungen sind inzwischen in vielen Teilen Deutschlands erhältlich, da wird so mancher Nutzer stutzig bis ungehalten, wenn er dennoch gelegentlich auf dem „Trockenen“ sitzt.“DSL-Anschlüsse für Privatkunden sind meistens ADSL-Anschlüsse. Dies bedeutet, dass sich die angegebene „bis zu“-MBit/s-Angabe auf den Downstream bezieht. Wer also zum Beispiel Fotos oder Videos ins Netz lädt, sollte sich auch bei schnellen Anschlüssen nicht über eine geringe Geschwindigkeit wundern“, sagt Thorsten Neuhetzki vom Onlinemagazin teltarif.de. Dann nämlich zählt der Upstream, und der ist meist wesentlich langsamer. Mitverantwortlich für die Geschwindigkeiten ist die Länge der Kupferleitung zwischen Kunden und Vermittlungsstelle. Dort befindet sich das Gegenstück zum DSL-Modem: Der DSL-Port. „Je länger die Leitung zwischen der Vermittlungsstelle und dem Kunden ist, desto geringer ist die maximale Bandbreite“, sagt Neuhetzki dem Computer-Informations-Dienst.
Es kann auch passieren, dass der Provider seinen Kunden versehentlich auf einen technisch veralteten Port schaltet, oder dass die Firmware des eingesetzten Modems nicht aktuell ist. Auch bei der WLAN-Nutzung kann die Geschwindigkeit einbrechen. „Der vor vielen Jahren gängige Standard 802.11b hat einen Netto-Datendurchsatz von 5 bis 6 MBit/s. Wer also eine 16-MBit/s-Leitung mit einem 802.11b-WLAN-Zugang nutzt, verschenkt fast zwei Drittel der Kapazität“, erklärt der Experte. Ob die genutzten Geräte die aktuellen Standards unterstützen, kann der Gebrauchsanweisung entnommen werden. Neuhetzki sagt abschließend: „Letztendlich lässt sich festhalten, dass die DSL-Anbieter häufig technisch nicht dazu in der Lage sind, die vom Kunden gebuchten MBit/s auszuliefern, vor allem wenn die Anschlüsse nicht gerade in Ballungszentren liegen.

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Daddeln auf dem Smart-TV – ganz ohne Konsole

Normalerweise verbindet man mit Videospielen am TV-Gerät eine Heimkonsole. Besitzer von ausgewählten Philips Fernsehgeräten können jetzt via GameFly-Streaming aktuelle Spieletitel direkt auf ihr Gerät streamen und ganz ohne Konsole spielen.

Normalerweise verbindet man mit Videospielen am TV-Gerät eine Heimkonsole. Besitzer von ausgewählten Philips Fernsehgeräten können jetzt via GameFly-Streaming aktuelle Spieletitel direkt auf ihr Gerät streamen und ganz ohne Konsole spielen. Nach Abschluss eines entsprechenden Abonnements zu 9,95 Euro monatlich wird der Dienst auf 21 Philips Smart- und Android-TVs der Modelljahre 2015 und 2016 freigeschaltet. Weitere 16 Modelle erhalten die Funktion später per Firmware-Update. Die Partnerschaft mit GameFly ist in Deutschland und Österreich sowie in zwölf weiteren Ländern Europas gestartet und soll im Laufe des Jahres noch erweitert werden.Dass der Service nur auf modernen Geräten verfügbar ist, hat auch technische Ursachen. Schließlich sollen die Spiele auch unterbrechungsfrei dargestellt werden. Weiterhin benötigen Interessenten eine schnelle und stabile Verbindung zum Internet und einen kompatiblen Controller, damit die Spiele überhaupt gesteuert werden können. Das Angebot geht zunächst mit 60 Spielen an den Start. Dazu zählen Titel wie Tomb Raider Game of the Year Edition, Batman: Arkham Origins, F.E.A.R. 3, Darksiders, Lego Batman 3 und WRC4.

Das Angebot richtet sich vor allem an Familien, mit zugeschnittenen Abo-Paketen. Auch Gelegenheitsspieler werden mit der Streaming-Option vielleicht auf ihre Kosten kommen. Wer dagegen stets die aktuellsten Titel spielen will, sollte sich vielleicht doch für einen PC oder eine Konsole entscheiden, denn dort erscheinen die Spiele aus markttechnischen Gründen im Normalfall früher. Foto: Philips