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Die Transporter Szene stellt Neuheiten und dicke Brummer vor

China-Transporter sollen den europäischen Markt elektrisieren

(TRD/MID) Nicht nur im Pkw-Segment schreitet die Elektrifizierung voran, sondern auch bei den Nutzfahrzeugen setzen immer mehr Hersteller auf Stromer. Denn der Einsatzbereich ist in vielen Fällen passgenau: Kleine Aktionsradien können E-Autos problemlos bewältigen. Genau das hat auch der chinesische Hersteller SAIC erkannt und will mit einem Kleinbus den europäischen Markt erobern.

Um den Maxus EV80 europäischen Kunden schmackhaft zu machen, hat sich der chinesische Autobauer mit dem Car-as-a-Service-Anbieter LeasePlan zusammengetan, der seinen Kunden passgenaue Lösungen beispielsweise hinsichtlich Nutzungsdauer, Finanzierung oder Versicherung der Fahrzeuge anbietet. Mit dem vollelektrischen Transporter aus China wird jetzt das Programm entsprechend erweitert, wie die beiden Unternehmen bei der IAA Nutzfahrzeuge in Hannover bekanntgegeben haben.

Pieter Gabriels, Managing Director von SAIC Mobility Europe, betont: „Die Vereinbarung mit LeasePlan, einem weltweit führenden Car-as-a-Service-Anbieter, unterstreicht die Nachfrage nach dem EV80 sowie den soliden Businessplan für Europa, den wir jetzt umsetzen.“

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Eine Partnerschaft, die elektrisieren soll: LeasePlan und der chinesische Autobauer SAIC bieten den vollelektrischen Transporter Maxus EV80 für europäische Gewerbekunden an.
© LeasePlan Corporation /TRDmobil

Der Maxus EV80 kann als Fahrgestell, Kastenwagen, Hochraumkasten, Bus- oder Kombivariante oder zum rollstuhlgerechten Transport bestellt werden. Die LifePo4-Lithium-Ionen-Batterie soll eine Reichweite von bis zu 200 Kilometer und Ladezeiten von zwei Stunden bei Verwendung eines Gleichstrom-Ladegeräts (DC) ermöglichen. Der Maxus EV80 bietet standardmäßig auch eine Wechselstrom-Ladung (AC) an. In der Standard-Konfiguration hat der Transporter eine Laderaumlänge von 3.300 Millimeter, eine Breite von 1.770 Millimeter und eine Höhe von 1.710 Millimeter sowie ein Laderaumvolumen von 10,2 Kubikmeter. Die maximale Nutzlast beträgt 950 Kilogramm.

Auch eine Hochdachvariante ist erhältlich. Hier beträgt die Höhe 1.920 Millimeter, das Laderaumvolumen 11,5 Kubikmeter und die Nutzlast bis zu 915 Kilo.

Damit Maxus-Kunden auch außerhalb ihrer Basis, etwa des eigenen Betriebsgeländes, Strom tanken können, wird LeasePlan über die Partnerschaft mit Allego eine End-to-End-Ladeinfrastruktur sowie Zugang zu einem Netz von 75.000 Ladepunkten bieten, heißt es in einer Mitteilung.

 

Der StreetScooter Work XL bringt nicht nur Geschenke

 

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– Dicker Brummer: Die Produktion des StreetScooter Work XL bei Ford in Köln ist angelaufen.
© Ford-Werke GmbH / Lothar Stein/TRDmobil

(TRD/MID)  Normalerweise laufen hier die Fahrzeuge zu Zehntausenden vom Band. Doch bei Ford kann man auch anders: In Köln-Niehl hat seit kurzem die Produktion des StreetScooter Work XL begonnen – und der ist zunächst auf bis zu 3.500 Fahrzeuge im Jahr ausgelegt.

Den rein-elektrischen Transporter baut Ford in Kooperation mit der StreetScooter GmbH, einer Tochter der Deutschen Post DHL Group. Die Basis des Fahrzeugs bildet ein Ford Transit- Fahrgestell aus dem Ford-Otosan-Werk im türkischen Kocaeliini, das in Köln mit einem batterieelektrischen Antriebsstrang und einem speziellen Karosserieaufbau ausgestattet wird.

Der Work XL ist der bisher größte Transporter im StreetScooter-Angebot. Er hat Platz für bis zu 20 Kubikmeter Fracht, das entspricht mehr als 200 Paketen. Die Zuladung liegt bei 1.275 Kilo, das zulässige Gesamtgewicht bei 4.050 Kilo. „Allerdings dürfen aufgrund der in Deutschland gültigen Ausnahmeregelung für batterieelektrische leichte Nutzfahrzeuge auch Inhaber eines Führerscheins der Klasse B dieses Fahrzeug fahren“, heißt es bei Ford.

Je nach Einsatzgebiet rollt der E-Transporter mit unterschiedlichen Motoren und Lithium-Ionen-Akkus zu den Kunden. Er leistet bis zu 90 kW/122 PS, seine Höchstgeschwindigkeit ist auf 90 km/h begrenzt. Mit einer Batteriekapazität von bis zu 76 kWh soll er bis zu 200 Kilometer am Stück schaffen.

Opel Combo with IntelliGrip

Mit dem „Grip & Go-Paket“ ist der Opel Combo Cargo bestens gerüstet für Einsätze abseits befestigter Straßen. © Opel/TRDmobil

Transporter Combo Cargo kommt

(TRD/MID)  Die Werbetrommel für den neuen Transporter Combo Cargo rührt Opel schon seit Wochen. Da ist es höchste Zeit, von der Theorie in die Praxis überzugehen. Und deshalb steht der Combo Cargo seit dem 24. November 2018 bei den Händlern. Dann können die Kunden den Transporter erstmals beim regionalen Opel-Partner begutachten.

„Nun sind unsere Kunden gefragt. Wir wollen auch sie von seinen Qualitäten begeistern. Deshalb bieten wir jetzt die Gelegenheit, den Combo Cargo im Detail zu erleben“, sagt Opel Deutschland-Chef Jürgen Keller. Das Fahrzeug wurde laut Opel als extra effizienter Transporter für Handel und Handwerk entwickelt – und das nach den Maßstäben eines Pkw.

Vom Combo Cargo stehen zahlreiche Varianten zur Wahl, darunter die 4,40 Meter messende Normalversion (ab 16.850 Euro), der Cargo XL mit 4,75 Meter (ab 20.050 Euro) sowie als geräumige Doppelkabine mit fünf Sitzplätzen und zwei Schiebetüren serienmäßig (ab 21.550 Euro). Das Ladevolumen des Transporters liegt nach Herstellerangaben bei bis 4,4 Kubikmetern. Zudem verträgt er bis zu 1.000 Kilogramm an Zuladung (ohne Fahrer) und nimmt Gegenstände und Arbeitsmaterial bis zu 3.440 Millimeter Ladelänge auf.

 

Zusammengestellt vom TRD-Pressedienst in Zusammenarbeit mit der Nachrichten Agentur Global Press GmbH (glp).