Medizin und Ernährung

Die Sonnenblume: Schön und gesund

Sonnenblume

Die Sonnenblume reckt ihren Kopf immer in Richtung Licht. © Angelina S…….. / pixelio.de / TRD

(TRD/MP)  – Die Sonnenblume sieht nicht nur schön aus, ihre Samen enthalten auch wertvolle Eiweiße und Vitamine. Kein Wunder, dass viele Menschen ihr morgendliches Müsli mit den schwarz-weißen Kerne anreichern. Aber auch im Brot finden sich die gehaltvollen Samen wieder, die auch einfach so geknabbert werden können.

Aus den Sonnenblumenkernen wird auch das für den menschlichen Körper wertvolle Sonnenblumenöl hergestellt. Es zeichnet sich durch den hohen Anteil an einfach und mehrfach ungesättigten Fettsäuren aus, die der menschliche Körper dringend benötigt, aber nicht selber herstellen kann. In vielen Haushalten und Küchen gehört Sonnenblumenöl deshalb längst zur Standardausstattung: Es schmeckt im Salat, eignet sich zum Kochen und wird als Margarine gerne zum Backen verwendet.

Ursprünglich stammt die Pflanze, genau wie Tomate, Kartoffel und die Dahlie, aus Amerika. Sie kam mit den spanischen Eroberern im 16. Jahrhundert nach Europa. Die „Wurzeln“ der Sonnenblume gehen jedoch noch weiter zurück, schon den Azteken galt die Sonnenblume laut der Zeitschrift „Daheim in Deutschland“ als Opfergabe für ihren Sonnengott.

Ihren Namen verdankt die Pflanze nicht nur ihrer optischen Ähnlichkeit zur Sonne, sondern auch der Eigenschaft, dass sie eine regelrechte Sonnenanbeterinnen ist. Stets reckt sie ihren Kopf in Richtung des Licht- und Wärmespenders, vom Osten am Morgen bis zum Westen am Abend. In der Nacht drehen sie sich auf Position Ost zurück. Diese Fähigkeit, in Wachstum und Bewegung der Sonne zu folgen, nennen Wissenschaftler Heliotropismus.

Verantwortlich dafür sind sogenannte Motorzellen unterhalb der Blüte. Sie dehnen sich auf der Schattenseite stärker aus – die junge Blüte dreht sich somit – und nehmen nachts wieder ihre Originalgröße ein. Im Französischen wird die Sonnenblume aufgrund dieser Fähigkeit deshalb Tournesol genannt, im Italienischen trägt sie den Namen Girasole – auf Deutsch: die sich zur Sonne dreht.

Die langen, gelben Zungenblüten am Rand der Sonnenblume dienen vor allem dazu, Insekten anzulocken. Die kleinen braunen Röhrenblüten in der Mitte bilden nach der Befruchtung die Samen aus, die man im September ernten und im nächsten Frühjahr wieder aussäen kann. Immer mehr Menschen nutzen die Kerne in der schwarzen Schale mit den weißen Sprenkeln auch zum Knabbern, als Zugabe zu Müsli oder Broten, weil sie wertvolle Eiweiße und Vitamine enthalten.

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