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Die bösen Fallen bei Last-Minute-Schnäppchen

Last-Minute-Schnäppchen verführen dazu, schnell zuzuschlagen. Doch das kann ins Auge gehen. Denn nicht immer halten solche Reise-Angebote auch, was sie versprechen und sind nicht  unbedingt preiswerter als „normale“ Urlaubstrips.
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Touristen zahlen seit Juli 2016 für den Mallorca-Urlaub eine Bettensteuer.
Foto: © 2417268 / pixabay.com / CC0

 

(TRD/WID) – Gerade bei Last-Minute-Angeboten gilt laut den Fachleuten einer Versicherung,  dass ein Preisvergleich viel Geld sparen kann. Die endgültige Buchung sollte also auch auf den letzten Drücker gut überlegt sein. Am besten ist es, mehrere Angebote verschiedener Anbieter von der Wunschreise einzuholen.

Als „Last Minute“ dürfen nur Angebote bezeichnet werden, die nicht länger als 14 Tage vor Reisebeginn gebucht werden können und die günstiger sind als das reguläre Angebot. „Alles andere ist Etikettenschwindel“, heißt es bei einer Rechtsschutzversicherung. Doch die Verbrauchertäuschung ist durchaus verbreitet: In den vergangenen Jahren sind Reiseanbieter verstärkt dazu übergegangen, gängige Katalogangebote als Last-Minute-Schnäppchen zu verkaufen. Am ursprünglichen Preis der Reise ändert sich nichts, nur die Frist bis zum Reiseantritt verkürzt sich deutlich. Deswegen raten Verbraucherschützer eindringlich zur Prüfung des Angebots.

Außerdem sollten Reisende auf die Versicherung gegen Veranstalter-Pleiten achten: Auch bei Last-Minute-Reisen ist der Sicherungsschein gesetzlich vorgeschriebenen. „Erst wenn dieser ausgehändigt wird, kann gefahrlos bezahlt werden“, so die Versicherungsexperten. Hilfreich kann auch eine ausführliche, schriftliche Angebotsbeschreibung sein. Sie ermöglicht am Urlaubsort die Beurteilung, ob auch wirklich alle versprochenen Leistungen erbracht werden.