Der komfortable Anschluss an das Internet: Das können DSL und Co.

Berlin, 11.-13.05.2015Foto: JUKE
© Dirk Eisermann

Bei Internetanschlüssen haben Verbraucher inzwischen die Qual der Wahl.
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(TRD/CID) – Wer sich einen neuen Internetanschluss zulegen will, der hat die Qual der Wahl. Denn es gibt nicht nur DSL, sondern auch TV-Kabel, VDSL, Glasfaser und vieles mehr. Was die wichtigsten Unterschiede sowie die Vor- und Nachteile der einzelnen Anschlussformen sind, erklärt jetzt Alexander Kuch vom Onlinemagazin teltarif.de: „Entscheidend für die Verfügbarkeit und die Geschwindigkeit ist die Länge der Telefonleitung bis zur Vermittlungsstelle. Ist diese zu lang, kommen im schlechtesten Fall nur wenige hundert Kilobit pro Sekunde an.“ Normalerweise bietet DSL bis zu 16 MBit/s im Downstream und 2,4 MBit/s im Upstream an. Diese Anschlussmöglichkeit ist vergleichsweise unkompliziert, wenn es um die benötigte Hardware geht. Es wird lediglich ein Modem beziehungsweise ein Router benötigt.

VDSL funktioniert im Gegensatz zu DSL nur mit deutlich kürzeren Leitungen. Hierdurch kann der Anschluss jedoch schneller sein. Per VDSL werden mindestens 25 MBit/s übermittelt, üblich sind bis zu 50 MBit/s, per VDSL Vectoring maximal 100 MBit/s. Eine weitere Option ist der TV-Kabel-Anschluss. Kuch führt aus: „Das Problem ist, je mehr Kunden über das TV-Kabelnetz surfen, desto langsamer wird es. Dafür ist der Anschluss, zumindest in städtischen Regionen, oft ohnehin vorhanden und mit relativ wenig Aufwand können die Netzbetreiber 200, 400 MBit/s oder regional sogar schon 1 GBit/s in die Häuser bringen.“ Technisch der bisher modernste Internetanschluss ist die Übermittlung per Glasfaser.

Glasfaseranschlüsse werden zunehmend auch für Privathaushalte erschwinglich. „Nutzer, die schon jetzt eine Glasfaserleitung bis in den Keller liegen haben, haben für die nächsten Jahre oder gar Jahrzehnte keine Breitbandsorgen mehr. Allerdings muss die Leitung erst einmal in den Keller verlegt werden, und das ist ohne Zuschüsse teuer“, sagt Kuch.