Wirtschaft und Soziales

Der „intelligente“ Personalausweis wird nicht von der Mehrheit der Deutschen genutzt

(TRD/WID) Bereits seit 2010 gibt es in Deutschland den elektronischen Personalausweis. Von rund 45 Millionen Besitzern dieses modernen Identitätsnachweises hat nur etwa ein Drittel die Online-Funktionen aktivieren lassen und nutzt die Features, um sich im Netz sicher ausweisen zu können. Dabei bietet gerade diese Funktion den Bürgern echte Erleichterungen und Zeitersparnisse, so die Ansicht von Versicherungsexperten.

 

Elektrischer Personalausweis

Ein elektronischer Personalausweis soll nützlich sein und Vorteile bieten. Viele Bundesbürger sind vorsichtig und trauen dem Dokument nicht so recht.  Vielleicht kennen sie aber auch die neuen Funktionen noch immer nicht  © pixabay.com/ TRD/WID

 

Wer beim Amt einen Personalausweis beantragt hat, kann sich entscheiden, ob die Online-Ausweisfunktion (eID) eingeschaltet sein soll. Mit einer Pin-Nummer und einem speziellen Lesegerät kann man beispielsweise sein Rentenkonto abfragen, Schufa-Daten abrufen oder seinen Punktestand in Flensburg online in Erfahrung bringen. Das Gerät muss der „gläserne Bürger“ allerdings noch selber kaufen.

Nun wurde das bislang aufwändige Verfahren zur Freischaltung der Funktionen vereinfacht und die Nutzungsmöglichkeiten wurden erweitert. Vor allem in der öffentlichen Verwaltung wird die eID stärker eingesetzt. Aber auch gegenüber privaten Unternehmen wie etwa Banken oder Versicherungen soll man den elektronischen Identitätsnachweis einsetzen können, um beispielsweise Verfahren und das Stellen von Anträgen zu beschleunigen: Mit dem Lesegerät können Formulare künftig ohne PIN-Eingabe ausgefüllt werden. Das spart Zeit, es sollen Schreibfehler vermieden werden und die Behörden können damit noch besser auf Daten zugreifen.

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