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Cebit: Die digitale Zukunft zum Anfassen und Bestaunen

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Bei mehr als 3.000 Ausstellern auf der Cebit müssen sich die Standbauer etwas einfallen lassen, um den Besuchern zu imponieren. © Steve Schmit / cid /TRD

 

(TRD/CID) Gesellschaft und Wirtschaft verschmelzen immer stärker mit der digitalen Sphäre. Welche Vorteile diese Entwicklungen mit sich bringen, zeigt die Weltleitmesse für Informationstechnik Cebit in diesem Jahr gemeinsam mit dem Partnerland Japan. Mehr als 3.000 Aussteller, davon 120 Unternehmen aus Japan, füllten vom 20. bis 24. März 14 Hallen der Deutschen Messe in Hannover, wo insgesamt 200.000 Besucher erwartet werden. Aus der Liste der Teilnehmer geht ganz klar hervor, dass Informationstechnik sich längst nicht mehr auf IT beschränkt. Die Vernetzung ist inmitten des Alltags angekommen, und die Bestrebungen von Unternehmen und staatlichen Institutionen zielen in diese Richtung.

Einen besonderen Stellenwert nehmen Telekommunikations-Anbieter ein, die durch ihre Netze erst den Datenaustausch in Echtzeit ermöglichen. Die Sicherheit bleibt für alle Beteiligten ein ständiges Anliegen, deswegen widmen sich zahlreiche Aussteller speziell dieser Thematik. Datenschutz, sichere Clouds und Server aber auch der Schutz vor Drohnen spielen auf der Cebit eine Rolle. Das zeigt zumindest die Bereitschaft der Aussteller, sich dieser Aufgabe, die gleichzeitig eine Verantwortung ist, zu stellen.

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Die Fernsteuerung aus der Nähe betrachtet. Über Steuerungselemente der Microsoft Hololens-Datenbrille kann der Mitarbeiter aus der Ferne Maschinen und Roboter direkt ansteuern. © Steve Schmit / cid /TRD

Maschinen, Computer und Roboter, die die Fähigkeit haben, zu lernen und mit dem Menschen zu interagieren sind der andere große Schwerpunkt der Cebit 2017: Steuerung per Gesten und Augmented Reality, Virtual Reality als Ort des Lernens und Erlebens, Künstliche Intelligenz, die unser Leben erleichtern soll.

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Ein kleiner Vorgeschmack, wie die vernetzte Stadt morgen aussehen könnte: Huawei zeigt die intelligente Verkehrsüberwachung. © Steve Schmit / cid / TRD

 

Der Stand des Bundesministeriums für Bildung und Forschung demonstriert mit Schülerprojekten, wie eindrucksvoll junge Menschen die heutige Technik anwenden können. Das ausgestellte Projekt „KeySafe“ stammt von zwei Schülern und sorgt dafür, dass Menschen ihren Schlüssel nicht mehr in der Wohnung vergessen und lösen so (zumindest auf Projektebene) eine uralte menschliche Problematik. Einer sehr neuen Sorge widmet sich ein weiterer Schüler, der zwei Webcams kurzerhand zu einem Drohnen-Erkennungs-System aufgewertet hat.

Von Exoskeletten im medizinischen Bereich, über ferngesteuerte Präzisionsroboter bis hin zum autonom fahrenden Shuttle, das sich nebenbei auch mit dem Fahrgast unterhält, sind auf der Cebit 2017 eine Menge Produkte vertreten, die bei den Besuchern für Staunen sorgen.

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Milch zum Kaffee? Die muss der Kunde zwar noch selbst eingießen, dafür bereitet der Roboter zumindest das Heißgetränk zu. © Steve Schmit / cid /TRD Nachrichtenfabrik

IBM bringt Sicherheit auf einen Nenner

auf der Messe präsentiert der IT-Konzern IBM seine Sicherheitslösung MaaS360. Damit soll Unternehmen das Management und die Sicherheit mobiler Geräte erleichtert werden. Dabei hilft IBMs kognitive Intelligenz Watson. „Für IBM Security sind die Investitionen in ein kognitives Gerätemanagement mit Watson enorm wichtig, um Kunden ein einheitliches Endpoint-Management zu bieten“, sagt Jim Brennan, Leiter Strategy and Offering Management, IBM Security.

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IBM macht auf der Cebit 2017 seine Sicherheitslösungen zum virtuellen Erlebnis.
© Steve Schmit / cid /TRD Pressedienst / Nachrichtenfabrik

 

„Die IT-Abteilungen in Unternehmen sind verantwortlich für die Bearbeitung einer riesigen Datenmenge, die IT-Sicherheitslücken, Datenschutzbestimmungen, Geräte-Updates sowie Compliance-Anforderungen umfasst“, erklärt der Experte weiter. „Durch die Kombination der Mobile-Device-Management-Lösung IBM MaaS360 mit dem kognitiven System Watson ordnen wir diese Daten auf einer einheitlichen Plattform.“

Die Sicherheitslösung hilft also konkret dabei, die enormen Datenmengen, die durch etliche mobile Endgeräte in Unternehmen generiert werden, zu verwalten. Dabei werden von der kognitiven Intelligenz Watson etwa passendere Richtlinien empfohlen und entsprechende Beispiele angeführt. Das Sicherheitspaket ist Teil der einheitlichen Plattform Unified Endpoint Management (UEM), mit dem IBM die digitale Sicherheit im Unternehmen auf einen Nenner bringt.

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