Bauen und Wohnen, Haus und Garten, Renovieren und Modernisieren

Betongold ist nicht immer automatisch ein Rendite-Wunder

hailo_profilot_kombileiter_mit_lot_system-9309-501_i_011_300_rgb

Eine Wohnung oder ein Haus als Altersvorsorge? Das sollten sich Sparer genau überlegen, denn Traumrenditen sind hier meist nicht drin. Titelbild © Karlherl / Pixabay.com / CC0 /Titel: Foto: Hailo/ TRD Bauen und Wohnen

(TRD/WID) – In Zeiten der Billigzinsen spielen viele Sparer mit dem Gedanken, in Immobilien zu investieren – zumal Makler häufig hohe Renditen von fünf Prozent und mehr versprechen. Ganz so einfach ist das Geldverdienen in diesem Bereich aber nicht, warnen Experten.

„Selbst, wenn die Preise in Zukunft weiter steigen, kommen wir in unseren Berechnungen nur auf eine Rendite von 3,4 Prozent“, sagt Dirk Eilinghoff, Experte für Baufinanzierung beim Verbraucherportal Finanztip. Und zeigt der Pfeil bei den Immobilienpreisen in der Zukunft mal nicht nach oben, bringe die Investition auch kaum mehr als Festgeld, birgt aber Risiken. Langfristig sind eine ganze Reihe an Faktoren zu beachten.

Grundsätzlich gelte: Steigen die Preise, zu der man eine Immobilie verkaufen kann, wird mehr gebaut. Und wenn mehr gebaut wird, sinken die Verkaufspreise für alle Immobilien irgendwann. „Je geringer der erzielbare Verkaufspreis in der Zukunft, desto geringer fällt die Gesamtrendite aus“, sagt Eilinghoff. Dazu kommt: Niemand garantiert, dass die Bauzinsen auf niedrigem Niveau bleiben. Und steigen sie, reduziert das automatisch das Budget zukünftiger Käufer.

Darüber hinaus raten die Experten dringend dazu, den Erhaltungsaufwand zu berücksichtigen. Und mit der Zeit steigt der Bedarf nach Renovierungen und Reparaturen. Daher sollten Immobilienbesitzer sich unbedingt ein finanzielles Polster für etwaige Reparaturen oder mögliche Mietausfälle zulegen. „Ein 15 Jahre altes Badezimmer ist einfach abgenutzt und muss auf den neusten Stand gebracht werden“, so der Fachmann . Beim Wiederverkauf drückt das dann den Verkaufspreis. Daher ist immer auch der Vergleich mit anderen Anlagemöglichkeiten ist ratsam. „Wer langfristig investiert und keine Angst vor Schwankungen hat, für den sind börsennotierte Indexfonds eine echte Alternative zum Betongold“, rät Eilinghoff.

Die Werkstatt für den Straßenverkehr der Zukunft

Traumschiff mit Gasantrieb in Betrieb genommen

Für Bauherrn gilt seit Jahresanfang ein neues Bauvertragsrecht

Elektroautos: So steht es um die Batteriesicherheit

Riester-Rente: Das änderte sich 2018

Baugeld: Energieeffiziente Sanierung kann Finanzierung günstiger machen

Solarstrom-Investitionen sollen sich lohnen

Moderne Holz-Designobjekte entstehen jetzt aus Verbundwerkstoffen

Moderne Gebäudetechnik mit High-Tech Schornstein hilft sogar bei längerem Stromausfall gegen kalte Füße

Die moderne Platz sparende Öl-Heizung bietet Modernisierern eine Vielzahl an Gestaltungsmöglichkeiten

Duschen per Fernbedienung mit weniger Energieverbrauch

Milliarden-Spritze für die Elektromobilität von Porsche

Schläfchen hinterm Steuer erlaubt


https://tageszeitungsredaktionsdienst.com/kongress-in-kassel-ueber-ernaehrung-als-therapie-und-praevention/