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Bedarfsgerechte Leasingkonzepte erobern die automobile Oberklasse

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Auf der Wunschliste von Oldtimerfans stehen ganz oben Marken mit Klassikern in der Historie. Foto: AIL Leasing München/TRD

(TRD)  Bisher konnten Edelkarossen und Supersportwagen überwiegend in bar erworben werden. Dank attraktiver Leasingangebote erschließen sich diese Nobelmarken nun neue Käuferschichten. Wer gern ein solches Fahrzeug in der „Golf-Preisklasse“ erwerben möchte, für den können Leasing-Rückläufer eine Alternative zum Neuwagenkauf sein. Nach Angaben von bayerischen Leasing-Profis profitiert man hier durch geringeren Budgeteinsatz und partizipiert am geringeren Wertverlust.

Wenn Leihwagen als Gebrauchte lohnen
Der TÜV Süd stellte laut Handelsblatt fest, dass Autokäufer oft Vorbehalte gegenüber „Rückläufern“ wegen einer vermeintlich hohen Beanspruchung haben. Sie sollen sich meist schwerer weiterverkaufen lassen. Die TÜV-Experten teilen diese Vorbehalte allerdings nicht. Wenn alle Verschleißteile vor dem Kauf gründlich geprüft werden, können Leasing-Rückläufer mit geringer Laufleistung und guter Ausstattung, die man dauerhaft nutzen will, sich durchaus rechnen. Ein Kriterium kann allerdings die Ausstattung sein. Fehlen im jeweiligen Segment typische Extras, etwa in der oberen Mittelklasse beheizbare Ledersitze, Navigationsgerät, Einparkhilfe, Schiebedach oder Xenonscheinwerfer, kann das beim Wiederverkauf nachteilig sein, so das Fazit der Sachverständigenorganisation.

Aufbaufinanzierung für Oldtimer
Damit Liebhaber historischer Autos oder von „Scheunenfunden“ nicht selbst mit hohen Geldbeträgen in Vorleistung zu treten brauchen und auch besser vor weniger qualifizierten Restaurationsbetrieben geschützt
sind, gibt es auch maßgeschneiderte Leasing-Aufbau-Finanzierung für Oldtimer. Das Geschäftsmodell soll exklusiv von einem Münchner Unternehmen angeboten werden und funktioniert folgendermaßen: Der Kunde leistet eine Anzahlung. Dann wird ein Werkvertrag zwischen Leasingnehmer und einem ausgewählten Fachbetrieb geschlossen. Hier werden Bau- und Restaurierungsabschnitte bis zur Fertigstellung schrittweise systematisch festgelegt, überwacht und finanziert.

Während der Restaurierungsphase zahlt der Leasingnehmer eine konstante monatliche Rate. Nachdem der restaurierte Klassiker alle Wertschöpfungsprozesse erfolgreich durchlaufen hat, kann der der üblichen Praxis entsprechende Leasingvertrag geschlossen werden, wobei die Anzahlung mit angerechnet werden kann.