Medizin und Ernährung

Arzneimittel, Jobkiller und warum Elektroautos ihre Besitzer nicht zu Sexsymbolen machen

Wenn die Psyche den Job kostet

(TRD/MP) Immer mehr Menschen können wegen psychischer Störungen keiner geregelten Arbeit nachgehen. Das geht aus einer aktuellen Analyse des Lebensversicherers Debeka hervor.

In Zahlen ausgedrückt: Für 45,4 Prozent waren im Jahr 2018 psychische Störungen Grund für die Berufsunfähigkeit. Im Jahr 2017 betrug dieser Anteil noch 41,6 Prozent. Als zweiten Grund führt die Debeka mit 15,5 Prozent bösartige und gutartige Tumore an. Mit 15,3 Prozent war der Bewegungsapparat – sprich Rücken, Gelenke – knapp danach der drittgrößte Anlass, seiner Arbeit nicht mehr nachkommen zu können.

Arbeit macht krank

Psychische Erkrankungen sind immer häufiger für Fehltage in der Arbeitswelt verantwortlich. © Geralt / pixabay.com/ TRD Arbeit und Soziales

Auffällig ist, dass die Anzahl psychischer Störungen als Hauptursache für Berufsunfähigkeit in den Vorjahren auf ähnlichem Niveau bei etwa 41 Prozent lag, nun aber im Vergleich von 2017 zu 2018 ein Anstieg um 3,8 Prozent zu verzeichnen ist. Außerdem tauschten Neubildungen von Tumoren und der Bewegungsapparat als Ursachen die nachfolgenden Plätze. Bis 2017 waren Muskeln und Skelett (15,3 Prozent) zweithäufigste Ursache vor den Geschwülsten (15,0 Prozent), zum Beispiel Krebserkrankungen.

 

Leitungswasser perfekt für Medikamente

(TRD/MP) Viele wissen, dass die gleichzeitige Einnahme von Arznei und Alkohol unerwünschte Konsequenzen haben kann. Doch so manch alkoholfreies Getränk könnte ebenfalls die falsche Wahl sein, weil Mineralwasser, Milch und Fruchtsäfte die Wirksamkeit einiger Medikamente nivellieren oder verändern können.

In gewissen Kombinationen kann es zu einer ungewollten Interaktion der verschiedenen Wirkstoffe kommen. Beispielsweise kann sich das in Milch enthaltene Kalzium bei Vermischung mit einigen Medikamenten zu einem permanenten Komplex verbinden. In der Folge werden Antibiotika für den Knochenaufbau nicht mehr durch die Darmwand transportiert. Das kann schon nach dem Konsum von Mineralwasser mit hohem Kalziumgehalt passieren.

Wer Schmerzen, Schlafprobleme oder niedrigen Blutdruck hat und Tabletten einnimmt, der sollte bei der Wahl des Fruchtsaftes vorsichtig sein. Grapefruit, Cranberry und Granatapfel können die Wirkung der Arznei hemmen oder verstärken. Das bedeutet nicht, dass man auf diese Produkte während einer Behandlung komplett verzichten muss. Mann sollte einfach auf einen zwei- bis dreistündigen Abstand zwischen Medikamenteneinnahme und Konsum des Getränks achten.

„Leitungswasser ist in der Regel die beste Wahl“, sagt Marlene Haufe, Gesundheitsexpertin vom unabhängigen Preisvergleichsportal für Apothekenprodukte apomio.de. Möglichst sollte man seinen Arzt oder Apotheker fragen, ob es irgendwelche Empfehlungen zu den Flüssigkeiten gibt. Unbedingt sollte man die Einschränkungen auf dem Beipackzettel beachten.

BMW E-auto kein Sexsymbol

Auf den ersten Rängen platzieren sich Sportwagen. Alles andere als ein Sex-Symbol: der BMW i3. © BMW / TRD mobil

Elektroautos: Erotisches Knistern Fehlanzeige

( TRD/MID) Autos machen sexy. Wirklich alle Autos? „Nein!“, sagen die Experten von AutoScout24. Vor allem Sportwagen und Cabrios werten ihre Fahrer auf. Elektroautos haben dagegen nur wenig Einfluss auf die Attraktivität ihrer Besitzer.

Das sind Ergebnisse einer aktuellen Trendstudie von AutoScout24. Der Online-Automarkt hat rund 7.300 Autohalter in den sieben europäischen Ländern befragt, in denen AutoScout24 vertreten ist. „Die Ergebnisse unterstreichen den emotionalen Zugang der Europäer zu ihrem Auto“, sagt Jochen Kurz von AutoScout24. Für die meisten Europäer sei ein Auto mehr als ein Beförderungmittel, um von A nach B zu kommen.

Und welche Autos finden die Deutschen besonders sexy? Auf den ersten Rängen platzieren sich Sportwagen mit 34 Prozent, Cabrios mit 31 Prozent und SUVs mit 24 Prozent. Cabrios und Oldtimer schneiden etwas besser ab als im europäischen Vergleich, wo sie mit 22 Prozent, nur Platz vier belegen. Limousinen bewerten zwölf Prozent als Fahrzeuge, die sexy machen. Nur jeder Zehnte glaubt hingegen, dass Elektroautos das erotische Potenzial ihres Fahrers steigern. Es folgen Mittelklasseautos (acht Prozent), Kleinwagen (sieben Prozent) und Familienautos (sieben Prozent).