Medizin und Ernährung

600.000 Menschen erkranken weltweit an Kopf-Hals-Tumoren

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 Kopf-Hals-Krebs ist in frühen Stadien nur schwer von anderen Beschwerden zu unterscheiden. Aber eine frühe Erkennung verbessert die Heilungschancen. © Merck Serono GmbH/TRD blog news portal

 

(TRD/MP) Lungenkrebs und Brustkrebs sind weit verbreitete und gefürchtete Krankheiten. Weniger bekannt aber nicht weniger gefährlich ist Kopf-Hals-Krebs. Eine Aktionswoche soll nun für ein besseres Bewusstsein sorgen.Vom 19. bis 23. September 2016 findet daher die Aktionswoche der Europäischen Kopf-Hals-Gesellschaft (engl.: European Head and Neck Society, EHNS) statt. Unter anderem gehört dazu der Songcontest „Mach den Mund auf“. Wer musikalisch engagiert ist, kann seinen Song zur Thematik noch is zum 31. Oktober 2016 auf www.soundofchange.com einreichen. Dem Gewinner winkt ein Konzert und die Veröffentlichung auf einer CD. Dahinter steckt das Wissenschafts- und Pharma-Unternehmen „Merck“.600.000 Menschen jährlich erkranken weltweit an Kopf-Hals-Tumoren. Betroffene sind durch Operationen oft schwer beeinträchtigt, etwa beim Sprechen, beim Essen oder beim Schlucken. Mangelnde Aufklärung ist auch ein Problem, wenn es um die wichtige Früherkennung geht. Denn wer die Symptome nicht kennt, nimmt sie auch nicht unbedingt ernst.

Zu den Faktoren, die eine Erkrankung begünstigen, gehört der Übermäßige Konsum von Alkohol und Tabak, aber auch eine Infektion mit Humanen Papillomaviren (HPV). Schluckbeschwerden, Heiserkeit oder eine dauerhafte Lymphknotenschwellung am Hals sind Symptome für Kopf-Hals-Tumoren, überlappen sich aber auch mit anderen Krankheitsbildern. Hält ein Symptom länger als drei Wochen an, sollte medizinischer Rat eingeholt werden, so der Ratschlag der EHNS. Auf der Infoseite im Netz (www.kopf-hals-krebs.de) bietet die Gesellschaft zusätzliche Informationen.