Tag: 6. Februar 2018

Bayerische MINI-Bullenschleuder in Blau-Silber als PR-Objekt

 (TRD/MID)  Zur Gangsterjagd wird er nicht eingesetzt – obwohl er sicher das Zeug dazu hätte. Aber als auffallendes Kommunikations-Gefährt macht der Mini im aktuellen Farbkleid der bayerischen Polizei auch eine blendende Figur.

Mini Bullenschleuder 1

– Mini-Deutschland-Chef Christian Ach präsentiert mit Polizeipräsident Hubertus Andrä den neuen Münchner Polizei-Mini. Fotos: © Mini/TRD mobil

Der Streifen-Mini wird von den Mitarbeitern der Pressestelle im Polizeipräsidium München etwa bei Informationsveranstaltungen oder bei Großereignissen wie dem Oktoberfest, auf Messen und zur Nachwuchswerbung eingesetzt, heißt es. Ausgestattet ist er mit einer Signalanlage, Funk- und Telefonausrüstung. Polizei-Minis sind in München seit der Wiedergeburt der Marke 2001 im Einsatz und stets ein beliebtes Foto-Motiv.

E-Porsche: Milliarden-Spritze für Elektromobilität

(TRD/MID) Mit einer Anschubhilfe in einer bisher nicht gekannten Größenordnung will Sportwagenbauer Porsche der Elektromobilität auf die Sprünge helfen. Die Schwaben investieren bis zum Jahr 2022 nach eigenen Angaben mehr als sechs Milliarden Euro in Plug-in-Hybride und in reine elektrische Fahrzeuge.

Auch im Motorsport hatte Porsche vor einigen Wochen die Weichen auf Zukunft gestellt und lebt dort die neue Ausrichtung konsequent vor. Die Stuttgarter steigen ab 2019 mit einem eigenen Werksteam in die Formel E ein. Damit kommt es in der Elektrorennserie zum deutschen Klassentreffen: Denn vor Porsche hatten bereits die drei Premium-Marken Audi, BMW und Mercedes kurz hintereinander den Einstieg in die Formel E verkündet. Die Formel E sei das ultimative Umfeld, um die Entwicklung von High Performance-Fahrzeugen bezüglich Umweltfreundlichkeit, Sparsamkeit und Nachhaltigkeit voranzutreiben, heißt es.

Porsche E-Anschubfinanzierung 3

Porsche will die Elektromobilität mit einer Milliardenspritze vorantreiben. „Neben der Weiterentwicklung unserer Modelle mit Verbrennungsmotoren stellen wir wichtige Weichen für die Zukunft“, erklärt Porsche-Chef Oliver Blume (Foto).
© Porsche/trd mobil

„Wir verdoppeln die Aufwendungen für die Elektromobilität von rund drei Milliarden auf mehr als sechs Milliarden Euro“, sagt Porsche-Chef Oliver Blume. „Neben der Weiterentwicklung unserer Modelle mit Verbrennungsmotoren stellen wir wichtige Weichen für die Zukunft.“ Das deutlich aufgestockte Zukunftspaket beinhaltet rund drei Milliarden Euro Sachinvestitionen und etwas mehr als drei Milliarden Euro Entwicklungskosten, heißt es.

Doch die Umsetzung der E-Mobilität soll Porsche-typisch erfolgen, hatte Oliver Blume zuvor in einem mid-Interview betont. Das habe in Stuttgart-Zuffenhausen höchste Priorität. Man werde kein Fahrzeug auf den Markt bringen, das nur ein effizientes Fortbewegungsmittel sei. „Unsere Kunden erwarten von uns auch bei einem E-Sportwagen die sportliche Fahrdynamik, die Qualität und das Design eines Porsche – also das einzigartige Fahr- und Markenerlebnis, für das Porsche weltweit steht.“

Etwa 500 Millionen Euro sollen der Entwicklung von Varianten und Derivaten des Mission E zugute kommen. Rund eine Milliarde Euro fließt in die Elektrifizierung und Hybridisierung der bestehenden Produktpalette. Und mehrere hundert Millionen Euro investiert Porsche zudem in den Ausbau der Standorte sowie 700 Millionen Euro in neue Technologien, Ladeinfrastruktur und Smart Mobility.

Durch das Projekt Mission E entstehen laut Porsche rund 1.200 neue Arbeitsplätze. Der rein elektrisch betriebene Sportwagen Mission E besitzt die typischen Porsche-Gene. Der elektrische Sportwagen hat eine Systemleistung von 600 PS und soll in deutlich weniger als 3,5 Sekunden von 0 auf 100 km/h beschleunigen. Seine Reichweite beträgt 500 Kilometer im NEFZ. Die Ladedauer soll dank 800 Volt Systemspannung 15 Minuten für etwa 400 Kilometer betragen.

Im neuen Panamera ist die dritte Generation des Plug-in-Hybridantriebs von Porsche in zwei Varianten auf der Straße. Sie verfügt jeweils über eine rein elektrische Reichweite von bis zu 50 Kilometer. Der Panamera Turbo S E-Hybrid ist das Top-Modell dieser Baureihe: Ein Vierliter-V8-Motor und ein Elektromotor erzeugen eine Systemleistung von 680 PS.

Und wer die Erfolgsgeschichte von Porsche im Motorsport kennt, der weiß, dass die Marke auch in der Formel E ganz vorne mitfahren wird. Doch im Gegensatz zu den bisherigen Einsatzgebieten heißt es dann: Lautlos auf der Überholspur.

 

Die neue A-Klasse: Hey Mercedes!

(TRD/MID) Der äußere Rahmen passte schon mal perfekt: Das imposante Industrie-Denkmal Kromhouthal in Amsterdam gab die Kulisse für eine Enthüllung der besonderen Art: Hunderte Ehrengäste bestaunten mit Daimler-Chef Dieter Zetsche die Enthüllung der vierten A-Klasse-Generation. Erster Eindruck: Der kompakte Benz ist dynamisch wie sein Vorgänger. Aber auch einen ganzen Tick erwachsener. Und dabei wirkt er jünger denn je.

Bei deutlich veränderten Außenmaßen – die Außenlänge beträgt jetzt stolze 4,42 Meter, ein Plus von zwölf Zentimetern – haben die Designer und Techniker nicht nur den Auftritt der A-Klasse weiter verfeinert, frischer und jünger gemacht. Sie haben durch geschickte Veränderungen speziell an den hinteren Dachlinien dafür gesorgt, dass die Fondpassagiere leichter einsteigen können und mehr Platz zur Verfügung haben. Von den Tagfahrleuchten im Fackel-Design bis zu den zweigeteilten, schmaleren Rücklichtern strahlt der Kompakte 4.0 die typische Mercedes-Aura aus. Die Stuttgarter sprechen in diesem Zusammenhang ganz unbescheiden vom „Maßstab in der Kompaktklasse“.

Außer einem deutlichen Zugewinn beim Platzangebot für Besatzung und Gepäck (Kofferraumvolumen: 370 Liter) verkörpert die A-Klasse den aus höheren Baureihen herunterdemokratisierten Stand der Technik beim Antrieb, den Assistenzsystemen, dem autonomen Fahren und den Infotainment-Möglichkeiten. Beispielhaft steht dafür die erstmals eingesetzte Mercedes-Benz User Experience (MBUX): Sie kombiniert laut Entwicklungsvorstand Ola Källenius „intuitive und natürliche Bedienung mit intelligenter und lernender Software“.

Demokratisierungstendenzen gibt es auch bei der Ausstattung des Armaturenbretts. Es wird dominiert von einem völlig freistehenden Display in drei Ausführungen mit zwei bis zu 10,25-Zoll großen Displays. Die S-Klasse lässt herzlich grüßen. Die Bildschirme sind Teil des Bedienkonzepts, zu dem auch das Touchpad auf der Mittelkonsole und Touch-Control-Knöpfe im Lenkrad gehören. Die Sprachsteuerung erreicht in der A-Klasse einen neuen Level, aktiviert wird sie ähnlich der Systeme von Google oder Apple mit einem coolen „Hey Mercedes!“ Auswendig gelernte Ansagen sind damit Vergangenheit, das cloudbasierte und selbstlernende System versteht die Alltagssprache.

An allen Ecken und Enden ist Feinschliff im Detail festzustellen. So ist die Kofferraumklappe größer, sind die Sitze erstmals neben der Beheizung auch mit einer Klimatisierungs- und einer Massagefunktion zu haben. Auch bei der aktiven Sicherheit stand die S-Klasse Pate, der Kompakte mit Stern soll dank einer ganzen Armada von elektronischen Helfern „das höchste Niveau im Segment“ ausweisen. Neu sind auch die Multibeam oder High Performance LED-Scheinwerfer.

Zum Start im Frühjahr bietet Mercedes zwei nagelneue Benziner an. Im A 200 arbeitet ein 1,4-Liter-Aggregat mit 163 PS und 250 Newtonmeter, das mit 7-Gang-Doppelkupplungsgetriebe im Schnitt 5,1, mit Handschalter 5,6 Liter je 100 Kilometer verbrauchen soll. Beim Zweiliter-Motor im A 250, der nur mit Automatik zu haben ist, geht es um 224 PS, 350 Nm und 6,0 Liter. Kurz darauf liefern die Schwaben auch noch den A 180 d mit Automatik, 116 PS, 260 Nm, einem Abgassystem mit Harnstoff-Technologie und einem Normverbrauch von 4,1 Liter nach. „Weitere neue Motoren folgen“, so ein Mercedes-Sprecher. Serienmäßig ist ein 43 Liter-Tank installiert, optional gibt es auch einen Spritbehälter mit 51 Litern.

Serienmäßig rollt die A-Klasse auf 16-Zöllern. Zur Wahl stehen zwei Fahrwerksauslegungen, das Dynamic Select-System mit verschiedenen vorkonfigurierten Fahrprogrammen und Front- oder Allradantrieb. Ausgeliefert wird die vierte Generation ab Mai, Daimler-Chef Zetsche traut ihr weltweit ähnliche Eroberungsraten wie dem Vorgängermodell zu, das den Altersdurchschnitt der Käufer um rund zehn Jahre nach unten drückte.

 

%d Bloggern gefällt das: