Tag: 5. Februar 2018

Sport: Nach dem Training Kälte meiden

Training im Winter

Wer im Winter Sport treibt, sollte sich hinterher nicht zu lange in der Kälte aufhalten – den Abwehrkräften zuliebe.
© Pressedienst Fahrrad / TRD Gesundheit

(TRD/MP) – Die Wintersaison ist für viele Sportarten auch zugleich die Hallensaison. Das Schöne daran ist die Wetterunabhängigkeit und die Garantie trocken zu bleiben. Eines haben jedoch Hallensportler und ihre im Zweifel härter gesottenen Outdoor-Kollegen gemeinsam: Wer im Winter Sport treibt, sollte sich hinterher nicht zu lange in der Kälte aufhalten – den Abwehrkräften zuliebe. „Direkt nach dem Training spricht man vom Open-Window-Effekt – das Immunsystem ist dann eher anfällig für Infekte“, sagt Dr. Daniel Lay, Sportmediziner an der Sporthochschule Köln. Um Krankheiten nicht Tür und Tor zu öffnen, kann man seine Dehnübungen auch ins Warme verlegen. Gegen Auskühlung am Ende der Trainingseinheit hilft zudem die richtige Kleidung samt einem guten Windschutz. Experten empfehlen atmungsaktive Funktionskleidung, die Feuchtigkeit von der Haut weg nach außen leiten kann.

Ist die jüngste Erkältung noch nicht lange her, macht etwas Zurückhaltung beim Training Sinn: „Sport fördert das Immunsystem, er fordert es aber auch“, sagt Lay. Beim ersten Schniefen sofort jede sportliche Betätigung einstellen sollte man jedoch nicht. „Dass in der Kälte mal die Nase läuft, ist ganz normal. Anders verhält es sich, wenn Fieber oder Gliederschmerzen hinzukommen“, so Lay. Das sind klare Zeichen des Körpers, dass er eine Pause braucht. Problematisch sind beispielsweise Erkältungsviren – sie können auch zur Muskulatur und damit zum Herzen gelangen. Fühlt man sich abgeschlagen und matt, sollte man pausieren. „Wer dann weiter Sport treibt und sich stark belastet, riskiert mitunter schwere Herzprobleme“, warnt der Sportmediziner. Die aktuelle „Apotheken Umschau“ bietet neben praktischen Winter-Tipps für Outdoor-Sportler auch eine Checkliste „Sportapotheke“ zum Heraustrennen. Die Liste ist auch online zu finden: www.au-checkliste.de.

Urlaubs-Hitparade 2018 : Türkei holt auf

Urlaub2018

Sonne, Strand, Meer: Bei den Urlaubszielen der Deutschen liegt Spanien aktuell noch vorne.
© Jade0626 / Pixabay.com / CC0/TRD Freizeit und Reisen

(TRD/WID)   – Olé! Spanien ist trotz der Katalonien-Krise aktuell noch das beliebteste Urlaubsland für eine Pauschalreise. Aber mit fallender Tendenz: „Die Türkei und Ägypten sind wieder stark im Kommen“, sagt Martin Zier, Geschäftsführer Reise bei Check24. Sie folgen auf den Plätzen zwei und drei.

Nach einem massiven Rückgang 2017 stieg der Anteil der Türkeireisen im aktuellen Buchungszeitraum um 79 Prozent, für Ägypten entscheiden sich 49 Prozent mehr Gäste. Unter den zehn beliebtesten Urlaubsländern verzeichneten auch Tunesien (50 Prozent) und die Vereinigten Arabischen Emirate (33 Prozent) einen deutlich höheren Buchungsanteil. Die Nachfrage nach Noch-Spitzenreiter Spanien sank um 29 Prozent. Aber auch Bulgarien (minus 20 Prozent), Portugal (minus 18 Prozent) und Griechenland (minus zwölf Prozent) haben Buchungsanteile verloren.

Unter den zehn beliebtesten Pauschalreisezielen ist ein Urlaubstag mit 51 Euro pro Person in Tunesien am günstigsten. Am teuersten ist es in den Vereinigten Arabischen Emiraten. Hier werden pro Tag und Person durchschnittlich 128 Euro fällig.

Bobfahrer: Mit Kopfschutz sicher durch die schnelle Röhre

BMW Bob 1

Vier Mann in einem Bob: Beim Kampf um Tausendstelsekunden spielt die Aerodynamik im Eiskanal eine entscheidende Rolle. © BMW/TRDmobil

(TRD/MID) – Wer sich auf zwei Rädern durch den hektischen Verkehrs-Dschungel bewegt, sollte unbedingt einen Helm tragen. Der Kopfschutz ist noch immer die beste Lebensversicherung für Radler und Motorradfahrer. Doch wie sieht das eigentlich bei Bob-Fahrern aus, wenn sie sich todesmutig mit ihren Schlitten die Eisröhre hinunterstürzen? Dabei erreichen die aerodynamisch hochgerüsteten Gefährte auf Kufen Geschwindigkeiten von mehr als 140 km/h. Nicht auszudenken, was passiert, wenn so ein Bob aus der Spur gerät. Deshalb gibt es auch für Bob-Fahrer etwas auf die Mütze.

Und was wäre besser, wenn es um den Kopfschutz der Bob-Fahrer geht, als auf die Kompetenz eines renommierten Motorrad-Herstellers zu vertrauen? Das hat auch der Bob- und Schlittenverband für Deutschland (BSD) erkannt und holt BMW Motorrad mit in den Schlitten. Die Münchner haben eigens das Helm-Modell „Race“ entwickelt. Damit soll jetzt die Mission Gold für Deutschlands Bob-Fahrer bei den Olympischen Winterspielen in Südkorea zu einer Erfolgsgeschichte werden.

Entwickelt wurde der Helm für den Motorrad-Rennsport, der die gleichen hohen Ansprüche stellt wie der Bobsport, teilt BMW mit. Das heißt: Optimale Aerodynamik, ideale Sicht, hoher Tragekomfort und maximale Sicherheit bei großer Geschwindigkeit sind die Kriterien, die dieser Kopfschutz erfüllen muss. Die aktuelle Weltcup-Saison bestritten die Athleten bereits mit dem Helm „Race“. Für den aerodynamischen Feinschliff ging es sogar in den BMW-Windkanal. Das Dekor des Olympia-Helms ist an das charakteristische xDrive Design aus dem Weltcup angelehnt, erklären die Münchner.

„Dieser Helm überzeugt nicht nur durch sein tolles Design, sondern auch durch seinen Tragekomfort und eine super Aerodynamik. Ich bin sehr zuversichtlich, bei den Winterspielen mit diesem Helm Gold holen zu können“, sagt Johannes Lochner, der den Gesamtweltcup im Viererbob gewann und erstmals bei Olympia starten wird.

Und die Technik ist ausgeklügelt: So gibt das extra-große Visier mit beschlaghemmender Innenscheibe in Kombination mit einem vergrößerten Nackenausschnitt auch im Liegen immer freie Sicht. Der große Spoiler garantiert laut BMW eine stabile und ruhige Position bei Geschwindigkeiten selbst über 300 km/h und das gefürchtete Helmrütteln trete nicht auf. Die zusätzlichen Nackenbänder sollen die Gefahr eines Helmverlustes auch bei einem starken Aufprall reduzieren. Und wenn die deutschen Bob-Fahrer zum Olympia-Sieg rasen, gibt es vielleicht auch für BMW eine Goldmedaille. Das wäre dann in der Tat ein Winter-Märchen.

BMW Bob 2

Der Helm „Race“ für die deutschen Bob-Fahrer ist bei BMW sogar im Windkanal getestet worden.
© BMW/ TRDmobil

 

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