Tag: 2. Februar 2018

Jaguar auch im Eis schnell unter Strom

(TRD/MID) – Bei Eiseskälte bleibt der Jaguar I-Pace vollkommen cool. Da wird es dem Besitzer warm ums Herz. Bei arktischen Temperaturen von minus 40 Grad Celsius bleiben alle wichtigen Funktionen des Stromers bestehen. Das Laden an der Schnellladestation dauert etwa 45 Minuten. Dass die eiskalten Verhältnisse dem Modell nichts ausmachen, haben Prototypen des neuen I-Pace auf dem Wintertestgelände Arjeplog in Schweden jetzt eindrucksvoll unter Beweis gestellt.

„Der I-Pace wird dank Schnellladefunktion unseren Kunden nicht nur die täglichen Erledigungen und Fahrten ermöglichen, sondern sie auch unter verschiedensten Bedingungen und Klimaextremen kraftvoll und sicher ans Ziel bringen“, versichert Ian Hoban, Jaguar-Baureihen-Direktor. „In Verbindung mit den vielseitigen Tugenden unserer erfolgreichen Pace-Familie kommt hier ein elektrisches Performance-SUV wie noch kein anderes zuvor auf den Markt.“

Darüber hinaus will Jaguar Kunden die Möglichkeit bieten, vor Antritt einer Fahrt mittels Netzstrom die Batterien zu konditionieren und die gewünschte Innenraumtemperatur zu programmieren. Auf diese Weise lassen sich die maximale Reichweite, die Performance und der Komfort optimieren – und zwar sowohl bei extremer Kälte als auch bei Hitze, teil der Hersteller mit. Bevorzugte Aufladezeiten oder andere Programmierungswünsche lassen sich über das bordeigene InControl-System oder eine ferngesteuerte Smartphone-App eingeben – so einfach, wie das Einstellen eines Weckers, verspricht Jaguar . Die erste Messe-Präsentation findet am 6. März 2018 auf dem Genfer Autosalon statt.

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Cooler Typ: der Jaguar I-Pace. © Jaguar Land Rover/trdmobil

Bewegungswissenschaft liefert neue Erkenntnisse in der Forschung

 

Muskelforschung

Gestreckte Muskeln verbrauchen weniger Energie, zum Beispiel beim Hinsetzen. © lightstargod/pixabay.com

(TRD/MP) Hinsetzen fällt leichter als aufstehen. Forscher können nun erklären, warum das so ist. Die Ursache liegt in der Stärke gedehnter Muskeln. Sich mit einem schweren Rucksack auf dem Rücken hinzusetzen, ist möglich. Aber wie kommt man dann wieder hoch? Zumeist nicht ohne Hilfe. Der Grund: Gedehnte Muskeln können mehr Kraft aufbringen als nicht gedehnte. Was dahintersteckt, erforschen Bewegungswissenschaftler der Ruhr-Universität Bochum (RUB) um Prof. Dr. Daniel Hahn.

Deren Ergebnisse könnten helfen, Prothesen und Hilfsmittel zu verbessern. „Wenn ich ein Gewicht hochhebe, zieht sich der entsprechende Muskel zusammen, er kontrahiert konzentrisch“, erklärt Daniel Hahn. „Wenn ich aber der Schwerkraft nachgebe, weil ich mich hinsetze oder eine Treppe hinuntergehe, wird der Muskel gedehnt.“ Trotzdem sei er angespannt, um die Bewegung zu kontrollieren. „Wir sprechen dabei von der exzentrischen Kontraktion“, sagt Hahn. Experimente hätten gezeigt, dass die Kraft, die bei exzentrischen Kontraktionen im Muskel erzeugt wird, größer ist als die Kraft, die bei der konzentrischen Kontraktion entsteht. Dabei werde auch noch weniger Energie verbraucht.

Die Forscher stellten außerdem fest, dass die Nervenzellen im Gehirn nach der Dehnung eines Muskels, während die Probanden die Anspannung noch hielten, leichter erregbar waren als ohne Dehnung. Dahinter könnte sich einer von vielleicht mehreren Faktoren verbergen, der zur Kraftverstärkung nach Dehnung führt. Warum die Erregbarkeit höher ist, darüber herrscht noch keine Klarheit.

Doch zeigt man sich optimistisch: „Die Ergebnisse sind nicht nur für die Grundlagenforschung oder die Leistungssteigerung im Sport interessant, sondern auch für Fragen der Prothetik und Robotik“, sagt Daniel Hahn. Mit genauerer Kenntnis der neuromuskulären Mechanismen wäre es denkbar, Unterstützungssysteme immer weiter zu verfeinern und an die natürlichen Bewegungsabläufe zum Beispiel beim Gehen anzupassen.

Dem Sekundenschlaf entkommen

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Sekundenschlaf kann tödlich enden. © Deutscher Verkehrssicherheitsrat (DVR)/TRDmobil

(TRD/MID) – Die Sonne geht unter, die Autobahn ist leer und die Geschwindigkeitsbegrenzung zieht sich über schier endlose Kilometer. Gleichzeitig erfüllt ein gemütliches Schnarchkonzert auf der Rückbank den Innenraum des Fahrzeugs. Wer in dieser Situation hellwach bleiben will, muss aktiv werden. Denn leider viel zu oft wird der Fahrer von einer der größten Gefahren im Straßenverkehr heimgesucht: dem Sekundenschlaf.

Jeder Autofahrer, der sich dieser Gefahr bewusst ist, versucht mit seinen eigenen Mitteln dieser Gefahr zu entkommen. „Leider sind die häufig falsch und wirkungslos, zum Beispiel in den frühen Morgenstunden loszufahren. In den frühen Morgenstunden ist die Einschlafneigung besonders hoch. Der sogenannte biologische Tiefpunkt ist zwischen zwei und fünf Uhr morgens. Zu diesen Zeiten häufen sich erwiesener Maßen auch die Unfälle“, mahnt TÜV Süd-Expertin Andrea Häußler.

Das Problem beim Sekundenschlaf ist, dass viele Autofahrer die eindeutigen Warnsignale wissentlich übersehen. „Müdigkeit beim Autofahren macht sich nicht schlagartig bemerkbar. Es gibt immer Warnsignale im Fahrverhalten, zum Beispiel: Übersehen von Verkehrszeichen, wechselndes Fahrtempo oder Probleme beim Spurhalten. Weitere Anzeichen sind auch: Frösteln, Nervosität und gedankliches Abschweifen“, erklärt Andrea Häußler und rät: „Bei ersten Anzeichen am besten einen Parkplatz anfahren und eine kurze Schlafpause von zehn bis zwanzig Minuten einlegen. Grundsätzlich sollte man nach zwei bis drei Stunden eine Pause machen. Bei langen Strecken sollte man auch auf die Ernährung achten, lieber mehrere leichte Mahlzeiten über den Tag verteilt essen, statt einer großen, schweren zum Mittag.“

Ein weiteres probates Mittel ist zudem, die Pausen nicht nur sitzend im Auto, sondern an der frischen Luft mit ein wenig Bewegung zu kombinieren. Und immer daran denken: Es geht nicht nur um die eigene Sicherheit, sondern auch um die der anderen Verkehrsteilnehmer und selbstverständlich auch der tief und fest schlummernden Mitfahrer.

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