Tag: 1. Februar 2018

Schadensursache kaputtes Display: Frauen lassen Smartphones häufiger fallen

Handybildschirm

Das Display ist die Schwachstelle vieler Smartphones. Verblüffend ist, dass 83 Prozent der Frauen ihre Geräte öfter durch Schutzmaßnahmen wie Hüllen oder Folien schützen als Männer, sie aber dennoch mehr Schadenfälle aufweisen. Fast 17 Prozent aller Frauen hatten bereits einen Sturzschaden bei ihrem Smartphone.
© asifibhuiya/pixabay.com/ TRD Technik

(TRD/CID) – Bei einem Smartphone-Test des Online-Dienstleisters ClickRepair kamen große Unterschiede zwischen Herstellern heraus. Erwiesen sich Geräte von Nokia als besonders robust, belegte Apple bei der Verarbeitung den letzten Platz. Nokia erhielt die Note 1,4, Apple nur Note 2,6. Beim Umgang mit den Geräten gibt es auch Unterschiede zwischen Männern und Frauen.

Clickrepair bietet Verbrauchern einen Überblick über die Robustheit vieler aktueller und älterer Smartphone-Modelle. Die Basis hierfür bildet der Clickrepair-Reparatur-Check, der über eine Million Schadensdaten von Smartphones berücksichtigt sowie eine repräsentative Umfrage unter mehr als 5.000 Nutzern.

Die häufigste Schadensursache sind mit 76,9 Prozent kaputte Displays infolge von Stürzen. Bei technischen Schäden ist der Akku am meisten betroffen – bei Samsung sind es 77,7 Prozent und bei Apple 57,8 Prozent. Zudem geht aus der Umfrage hervor, dass iPhones besonders beliebt sind bei 18- bis 29-Jährigen. Samsung-Geräte werden hingegen in fast allen Altersklassen bis 59 Jahren zu ähnlichen Anteilen genutzt.

Erstmals wurden auch demografische Daten, wie das Geschlecht der Mobilephone- nutzer, erfragt. Verblüffend ist, dass 83 Prozent der Frauen ihre Geräte öfter durch Schutzmaßnahmen wie Hüllen oder Folien schützen als Männer, sie aber dennoch mehr Schadenfälle aufweisen. Fast 17 Prozent aller Frauen hatten bereits einen Sturzschaden bei ihrem Smartphone.

Die Zukunft des Mobilfunks hat bereits begonnen

(TRD/CID) Im digitalen Zeitalter vollziehen sich Trends und Entwicklungen in rasantem Tempo. So erwarten Smartphone-Kunden beispielsweise uneingeschränkten Zugang zu Social-Media-Kanälen, Videos, Livestreams oder Apps. Die ständig steigenden Anforderungen eröffnen Mobilfunkanbietern große Chancen, stellen sie aber auch vor ernsthafte Herausforderungen.

Vernetzter Verbraucher

Im digitalen Zeitalter sind Menschen von morgens bis abends online.
© Bain & Company/ TRD Technik

Denn sie müssen sowohl einen zuverlässigen Service als auch eine lückenlose Netzabdeckung gewährleisten. Gleichzeitig ist der Wettbewerb im Mobilfunkmarkt durch einen immer massiveren Preiskampf gekennzeichnet, der die Profitabilität aller Anbieter bedroht.

Die Studie „Getting Quality Returns from Investments in Mobile Networks“ der internationalen Managementberatung Bain & Company zeigt, dass Preissenkungen kein Garant für Kundentreue sind. Vielmehr erweisen sich qualitätsbasierte Upgrades als wichtiges Mittel, die Kunden zu halten. Sie ermöglichen eine erheblich bessere Nutzererfahrung bei deutlich effizienterem Kapitaleinsatz.

Bestimmten früher Anrufe und SMS die Nutzererfahrung, sind es heute Anwendungen, die ein leistungsfähiges Netz erfordern. Dazu gehören Videos oder Livestreams, bandbreitenhungrige Multiplayer-Spiele oder auch Augmented Reality. Die Mobilfunkbetreiber bemühen sich, mit dieser Entwicklung Schritt zu halten, und haben deshalb ihre Netzkapazitäten deutlich ausgeweitet.

Mobilfunkanbieter, die es nicht schaffen, ihre Kunden über einen längeren Zeitraum zufriedenzustellen, riskieren negative Bewertungen und Vertragskündigungen. Das reflexartige Senken von Preisen hat in dieser Situation bestenfalls einen kurzfristigen Effekt. Investieren Netzbetreiber stattdessen in die Bereiche, die großen Einfluss auf die Kundentreue haben, sind sie in der Lage, ihre Kunden zu binden und ihren Marktanteil auszubauen.

„Mobilfunkanbieter können einen deutlichen Wettbewerbsvorteil erzielen, wenn sie ihren Fokus verlagern – weg von der reinen Netzleistung und hin zur eigentlichen Kundenerfahrung“, betont Daniel Milleg, Leiter der Praxisgruppe Telekommunikation von Bain & Company im deutschsprachigen Raum. „Zu verbessern, was Kunden wirklich wichtig ist, ist der erste Schritt bei der Neudefinition von Netzleistung. Schließlich sprechen Fußballfans nicht über die Bandbreite ihrer Verbindung, sondern über das Spiel ihres Vereins, das sie auf dem Smartphone gesehen haben.“

Telefonieren über WLAN störanfällig

Für Gespräche mit dem Handy muss kein klassisches Mobilfunknetz genutzt werden. Denn Telefonieren funktioniert auch über WLAN. Doch nicht immer klappt das reibungslos. Inzwischen bieten ja alle deutschen Mobilfunk-Netzbetreiber WiFi Calling an. Somit können Telefonate mit der Handynummer auch über eine WLAN-Internetverbindung geführt werden.

Vorteil hierbei ist, dass die Kunden beispielsweise auch dann erreichbar sind, wenn sie sich in einem Gebäude mit schlechtem Mobilfunkempfang aufhalten. Es gibt aber auch Nachteile, sagt Markus Weidner vom Onlinemagazin teltarif.de: „Es kann vorkommen, dass beim WiFi Calling die Verbindung abreißt oder die Tonqualität im Gespräch schlechter wird.“ Das passiere beispielsweise dann, wenn sich die Anwender in einem Gebäude mit mehreren Hotspots befinden und sich dann vom Versorgungsbereich des ersten Zugangspunkts entfernen.

Expertenrat: „Wer WiFi Calling verwenden möchte, sollte sich während des Gesprächs von dem WLAN-Hotspot nicht allzu weit entfernen, um ein Abreißen der Verbindung zu verhindern“, sagt Weidner. Sonst sollte besser auf das klassische Telefonieren per Mobilfunknetz zurückgegriffen werden.

WLANtelefonieren

Telefonieren funktioniert auch über WLAN. Doch nicht immer klappt das reibungslos. © PublicDomainPictures / Pixabay.com / CC0/ TRD Technik

Trotz Klimawandel ist Frostschutz für Bäume und Pflanzen wichtig

Baumschulen

Auch in milden Wintern sollten Gartenfreunde Pflanzen und Bäume vor Frost schützen. © Bund deutscher Baumschulen (BdB) e.V./ TRD Blog

(TRD/WID) – Der Winter zeigt Väterchen Frost immer häufiger die kalte Schulter. So war der Januar 2018 in Deutschland im Mittel teilweise 5 Grad Celsius zu warm. Da fragen sich Gartenbesitzer, ob es aufgrund des Klimawandels überhaupt noch notwendig ist, Bäume und Sträucher vor Frost zu schützen. Der Bund deutscher Baumschulen (BdB) e. V. rät weiterhin dringend dazu.

Selbst wenn die Jahresdurchschnittstemperatur in den meisten Lagen heute höher liegt als früher, sind die absoluten Temperaturen unverändert. Weiterer Effekt: Bäume und Sträucher haben mit steigenden Temperaturschwankungen zwischen Tag und Nacht zu kämpfen. Das ist deshalb ein Problem, weil Pflanzen die Temperatur als Indikator für den Wechsel der Jahreszeiten nutzen. Laut einer Studie des Max-Planck-Institutes für Entwicklungsbiologie in Tübingen sind vor allem Länder wie Kanada und Russland von den stärkeren Temperaturschwankungen betroffen. Pflanzen, Tiere und Menschen seien hier inzwischen innerhalb weniger Tage viel höheren Temperaturunterschieden ausgesetzt. Auch in Deutschland sei dieser Effekt zu beobachten. So beispielsweise in Wiesbaden, wo der durchschnittliche Unterschied zwischen Tag und Nacht seit 1992 von 1,2 auf 5,2 Grad angestiegen sei.

Experten empfehlen daher weiterhin, Gartengehölze im Winter zu schützen. Denn wenn Pflanzen, bei milden Tagestemperaturen zu früh austreiben und das Thermometer nachts wieder unter null Grad fällt, können auch leichte Fröste erhebliche Schäden verursachen. Welche Pflanzen mit welchen Mitteln geschützt werden, erfahren Gartenfreunde im Fachhandel vor Ort. Mediterrane Pflanzen verbringen die kalte Jahreszeit am besten im Wintergarten oder im Treppenhaus.

Größere Exemplare können auch in den Gewächshäusern benachbarter Baumschulen eingelagert werden, wenn diese den Service anbieten. Für Gartengehölze empfiehlt der Baumschulverband schützendes Herbstlaub auf den Wurzeln, bei empfindlichen Pflanzen licht- und luftdurchlässiges Wintervlies. Der geeignete Rückzugsort ist ein geschützter Standort, der den natürlichen Anforderungen der Pflanze möglichst nahe kommt.

%d Bloggern gefällt das: