Tag: 18. Januar 2018

Verwandlungskünstler: Michelangelo

(MID/TRD) Aufstelldach, Küchenzeile, Kleiderschrank und eine modulare Bestuhlung mit bis zu vier Schlaf- und sechs Sitzplätzen: Der neue Nissan NV300 Michelangelo ist vielseitig einsetzbar – und zwar als Reisemobil ebenso wie als Alltags-Transporter. Vorgestellt wird er bis 21. Januar auf der Stuttgarter CMT.

Nissan NV300 Reisemobil Michelangelo - Koch- und Essbereich

– Alles drin, alles dran: Eine Küchenzeile und ein Klapptisch gehören zur Ausstattung des NV300 Michelangelo. Fotos © Nissan/ TRDmobil

 

Nissan-Partner Westfalia zeigt den Verwandlungskünstler in Halle 7. Er passt mit den Maßen von 4,99 Meter Länge, zwei Meter Höhe und 1,95 Meter Breite auch durch enge Gassen, punktet im Innenraum mit Flexibilität und einer urlaubstauglichen Ausstattung. Als Basis dient der Nissan NV300 Kombi Premium mit Einzelsitzen vorn, Heckklappe, Schiebetür und 2,9 Tonnen zulässigem Gesamtgewicht, der von einem 1.6-Liter-Twin-Turbo-Dieselmotor mit 145 PS bewegt wird. Klimaanlage, Licht- und Regensensoren, ein Tempo-Pilot mit Geschwindigkeitsbegrenzer, ein Navigationssystem mit 7-Zoll-Touchscreen und DAB-Radio sowie ein Lederlenkrad sind serienmäßig an Bord. Der Verkaufsstart bei spezialisierten Nissan-Partnern ist für das Frühjahr geplant. Der Preis: knapp 58.000 Euro.

Detroit Motor Show 2018

Die ersten automobilen Ausblicke des Jahres

  • Elektroautos Fehlanzeige:

 
(TRD/MID) Mit dem Start der North American International Auto Show, kurz NAIAS, ist klar: Das neue Autojahr wurde soeben im minus zwölf Grad Celsius kalten Detroit eingeläutet. Einer Stadt, die über viele Jahrzehnte als die wichtigste Stadt in der Autowelt galt, sich zwischenzeitlich für einige Jahrzehnte zur gefährlichsten Stadt der USA mauserte und sich nun so langsam aber sicher wieder auf dem aufsteigenden Ast befindet. Genau hier im Gotham City der realen Welt parken nun die aktuell wichtigsten Neuheiten der Auto-Welt Außenspiegel an Außenspiegel.

Na ja, fast zumindest. Denn so breit wie in diesem Jahr waren die Gänge nur selten. Und auch die Tatsache, dass die Amazon-Serie Grand Tour über einen gewaltigen Stand mitten im Zentrum der Haupthalle verfügt, spricht Bände: So richtig viel Neues gibt es hier leider nicht zu sehen. Erst recht nicht für Europäer. Denn nicht selten heißt es während der laut und bunt inszenierten Pressekonferenzen: „Nach Europa kommt dieses Fahrzeug vorerst oder überhaupt nicht.“

Der Ford Edge ST mit 340 PS ist eine solche Neuheit, die es leider nicht über den Atlantik zu uns schafft. Auf Nachfragen des Motor-Informations-Dienstes heißt es aber immerhin ein wenig versöhnlich: „Mal sehen. Ganz ausschließen würden wir es nicht.“ Neben dem sportlichen ST sorgen zudem der neue Ranger, eine Neuauflage des Bullitt nebst Original-Ford-Mustang-Bullitt und der F-150 Diesel für Aufsehen. Diesel? Ja, das meistverkaufte Auto der USA rollt ab sofort als Selbstzünder über die breiten, aber leider zu oft sehr schlechten Straßen Nordamerikas.

Was der Ford-Messestand vermuten lässt, bestätigt sich beim Blick auf die weiteren Messestände: Elektroautos Fehlanzeige. Hybrid ist ok. Na gut, es gibt eine eigene kleine Halle für die E-Fahrzeuge und deren autonom rollende Zukunftsträume. Doch auch in diesem Jahr zeigt sich mal wieder: Reden ist Silber, PS ist Gold. Und so überwiegen die Trucks wie der neue Chevrolet Silverado oder der neue RAM. Die Detroiter Tageszeitung titelt nicht ohne Grund: Truck Wars.

Neben den amerikanischen Neuheiten im Truck-Format zeigen sich die Deutschen Hersteller aber auch nicht gerade zurückhaltend. Volkswagen lässt den neuen Jetta für 18.545 Dollar von der Kette, Audi den neuen A7 und BMW den X2. Was Mercedes auf seinem großen Stand präsentiert, ist schon vor der COBO-Hall zu erahnen. Denn mit dem in 44,4 Tonnen Kunstharz eingegossenen G-Modell aus dem Jahr 1979 wecken die Stuttgarter die Lust auf das völlig neue G-Modell, welches nun in Detroit der Weltöffentlichkeit präsentiert wurde. Ganz nebenbei debütieren die teilelektrisch angetriebenen AMG-Modelle CLS, E-Klasse Coupé und Cabrio als 53er-Modelle. Ein echter Hingucker wird in der hintersten Ecke der diesjährigen NAIAS enthüllt (steht aber später mitten auf dem Stand): der Lexus LF-1. Alles in Allem zeigt sich die erste Automesse des Jahres ruhiger als erwartet. So bleibt allerdings mehr für die großen Messen in Genf, Paris oder Los Angeles. Es bleibt spannend – und der Motor-Informations-Dienst ist stets live vor Ort dabei.

 

Fußball-Bundesliga Star Kruse mischt im Motorsport mit

Fußball-Fans ist Max Kruse längst ein fester Begriff. Jetzt will der Star-Kicker auch die Motorsport-Szene aufmischen. Denn der Nationalspieler gründet sein eigenes Motorsport-Team. Unter dem Namen „Max Kruse Racing“ schickt der Star-Kicker des SV Werder Bremen in der ADAC TCR Germany einen Volkswagen Golf GTI TCR an den Start.

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Fußball-Star Max Kruse schickt im ADAC TCR Germany ein eigenes Motorsport-Team an den Start. © ADAC/ TRDmobil

(TRD/MID) – Fußball-Fans ist Max Kruse längst ein fester Begriff. Jetzt will der Star-Kicker auch die Motorsport-Szene aufmischen. Denn der Nationalspieler gründet sein eigenes Motorsport-Team. Unter dem Namen „Max Kruse Racing“ schickt der Star-Kicker des SV Werder Bremen in der ADAC TCR Germany einen Volkswagen Golf GTI TCR an den Start. Die Rennserie fährt im Rahmen des ADAC GT Masters, das so etwas wie die Bundesliga für Supersportwagen ist.

Neben dem Rennteam will Kruse sogar Fahrsicherheitstrainings für Unternehmen anbieten. Wie ist er denn auf diese Idee gekommen? „Gerade Fußballprofis fahren häufig schnelle Autos, ohne sie in Grenzsituationen kontrollieren zu können. Mit unserem Trainingsangebot möchten wir zu verantwortungsvollem Fahren anleiten“, sagt Kruse, der da auch aus eigener Erfahrung spricht. Vor etwa einem Jahr hatte er auf der Autobahn bei glatter Fahrbahn einen Unfall. „Ich bin mit dem Fahrzeug ins Schleudern geraten und in die Leitplanke gerutscht. Ohne das Fahrtraining, das ich vorher absolviert hatte, wäre es vielleicht schlimmer ausgegangen“, erzählt der 29-Jährige.

Der Fahrer für das Team steht schon fest. Benny Leuchter steigt in der Saison 2018 in den Golf. Der Rennfahrer und Instruktor ist seit einigen Jahren mit Kruse befreundet. „Max Kruse Racing führt Fußball und Motorsport zusammen“, sagt Leuchter. In beiden Sportarten führen seiner Meinung nach die gleichen Handlungsmuster zum Erfolg. Man müsse jeweils strikt an sich arbeiten.

Motorsports / ADAC Motorsport Essen 2017

Bereit für die Rennstrecke: der Volkswagen Golf GTI TCR. © ADAC/ TRDblog

Benny Leuchter, einst Teamkollege von Sebastian Vettel im BMW-Juniorteam, startete bereits 2016 in der ADAC TCR Germany und gewann 2017 mit dem Golf GTI die VLN-Langstreckenmeisterschaft in der TCR-Klasse und das 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring. Erst kürzlich siegte er zusammen im Team mit Luca Engstler, TCR-International-Meister Jean Karl Vernay und TCR-Deutschland-Laufsieger Florian Thoma beim 24-Stunden-Rennen von Dubai in der TCR-Klasse.

Werder Bremens Geschäftsführer Frank Baumann fährt auf die Pläne seines Star-Spielers ebenfalls ab: „Wir haben Max bei diesem Projekt von Beginn an unterstützt, weil er damit seiner Vorbildfunktion auch außerhalb des Platzes nachkommt und Verantwortung übernimmt“, wird Baumann vom Internet-Portal „motorsport-magazin.com“ zitiert. Max Kruse schoss in der Bundesligaspiele für die Klubs Borussia Mönchengladbach, den VfL Wolfsburg und Werder Bremen 61 Tore und gab 53 Vorlagen. In 14 Länderspielen traf er viermal.

ADAC TCR Germany–Kalender 2018:

13.04. – 15.04.2018 Motorsport Arena Oschersleben

27.04. – 29.04.2018 Most/CZE

08.06. – 10.06.2018 Red Bull Ring Spielberg/AUT

03.08. – 05.08.2018 Nürburgring

17.08. – 19.08.2018 Zandvoort/NED

07.09. – 09.09.2018 Sachsenring

21.09. – 23.09.2018 Hockenheimring

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Drei Mann und ein Auto: Fußball-Star Max Kruse, Rennfahrer Benjamin Leuchter und Teammanager Patrick Bernhard (v.l.n.r.). © ADAC/ TRDmobil

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