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Sommergewitter und Hagelschaden: Was Autofahrer wissen sollten

hagelschaden

Wer sein Auto teil- oder vollkaskoversichert hat, bekommt Hagelschäden ersetzt.
© Bundesverband Ausbeultechnik und Hagelinstandsetzung e.V./ TRD Pressedienst

 

(TRD/MID Viele Autofahrer kennen den Schreckensmoment: Nach einem heftigen Gewitter mit Hagel kann das Auto teils stark beschädigt sein. Zahlt dann die Kfz-Versicherung?

Betroffene sollten schnell den entstandenen Hagelschaden mit Fotos dokumentieren und die Versicherung kontaktieren. Die zahlt, wenn das Auto voll- oder teilkaskoversichert ist. „Generell muss der Halter nachweisen, dass der Schaden durch Hagel verursacht wurde“, sagt Steffen Mißbach, Kfz-Experte bei TÜV Rheinland. „Das kann ein Foto belegen oder aber man wendet sich ans Wetteramt, welches Hagelschauer bescheinigen kann. In der Regel sind aber in einer Region mehrere Fahrzeuge betroffen, was den Nachweis vereinfacht.“

Die weiteren Schritte gibt die Versicherung vor, die in der Regel einen Gutachter schickt, oder abhängig von den zu erwartenden Reparaturkosten einen Kostenvoranschlag einer Fachwerkstatt anfordert. Oftmals können Dellen durch die kostengünstige Smart-Repair-Methode entfernt werden. Müssen Teile getauscht werden, kann es teuer werden. Hierbei gilt: Der Versicherer übernimmt nur Kosten, die den Zeitwert des Fahrzeugs nicht übersteigen. Ist das der Fall, liegt ein wirtschaftlicher Totalschaden vor.

Akuter Handlungsbedarf besteht, wenn durch Hagel Scheiben durchschlagen wurden. Bei einem Scheibenschaden sollten Betroffene Fotos machen, die Versicherung anrufen, die Scheibe abkleben und dann sofort eine Werkstatt aufsuchen.

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